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Stil über 40

Mit 40 fängt man an, sich für sich selbst anzuziehen

von Klaudia K.

Es gibt diesen Moment, in dem man aufhört zu kaufen, was alle haben — und anfängt zu kaufen, was zu einem selbst passt. Nachts beginnt das für viele Frauen als letztes. Und ist vielleicht der ehrlichste Schritt.

Mit 40 fängt man an, sich für sich selbst anzuziehen

Ich war vielleicht Anfang vierzig, als ich plötzlich aufgehört habe, Dinge zu kaufen, weil sie irgendwie gekauft werden mussten. Das Teil, das alle hatten. Die Farbe, die gerade kam. Das Kleid, das man braucht, wenn man zu dem und jenem eingeladen ist. Irgendwann war das weg. Nicht durch einen Entschluss. Es ist einfach passiert.

Was stattdessen kam: viel einfachere Fragen. Steht mir das? Und ist es bequem?

Das klingt völlig vernünftig. Aber es ist einer der schwierigeren Prozesse, die man als Frau beim älter werden durchläuft.

Wer sich jahrelang im Spiegel angesehen hat und dabei an die Reaktion anderer gedacht hat — an Kollegen, an Partner, an die Welt da draußen — der weiß, wie viel Energie dieses Denken kostet. Mit vierzig, fünfzig fällt das weg. Für viele Frauen schleichend, für manche schlagartig. Man verliert nicht das Interesse an Kleidung. Aber der Fokus ist anders.

Was dann übrig bleibt, ist ein neues Verhältnis zum eigenen Körper. Kein besseres im romantischen Sinn — einfach ein realistischeres, ehrlicheres. Du kennst dich eben jetzt. Du weißt, was du magst. Du hast keine Zeit mehr für Kleidung, die nicht für dich arbeitet.

Nachts ist man ganz für sich

Ich denke, Nachtwäsche ist das deutlichste Beispiel für diese Verschiebung. Warum? Weil es das einzige Kleidungsstück ist, das man hauptsächlich für sich selbst trägt. Nur man selbst, der Stoff, die Nacht.

Und trotzdem — vielleicht gerade deshalb — ist Nachtwäsche oft das Letzte, bei dem Frauen bewusste Entscheidungen treffen. Du trägst, was du hast. Das alte T-Shirt. Den Pyjama, der noch geht. Das Nachthemd, das jemand geschenkt hat.

Mir ist das lange genauso gegangen. Ich habe Jahrzehnte damit verbracht, Schnitte für andere zu entwickeln — sorgfältig, überlegt, mit dem Anspruch, dass alles sitzt. Und nachts lag ich in Notlösungen, über die ich nie nachgedacht hatte. Und in denen ich noch dazu schwitzte.

Das war der eigentliche Anstoß für Klaudia K. Nicht ein Businessplan. Sondern die Frage: Warum wählen erwachsene Frauen tagsüber irgendwann so selbstbewusst — und überlassen die Nacht dem Zufall?

Die Frau, die es sich leisten kann

Es gibt Frauen, die sich gute Nachtwäsche leisten wollen und sie auch verdienen — im doppelten Sinn. Diese Frau hat in diesem Leben Entscheidungen getroffen, die andere nicht trafen. Hat Haltung gezeigt, wo es einfacher gewesen wäre, nachzugeben. Hat ihren Stil gefunden — nicht weil der Markt ihr sagte, was in diesem Monat gilt, sondern weil sie irgendwann aufgehört hat, das zu fragen.

Diese Haltung endet nicht um Mitternacht.

Was auf der Haut einer Frau liegt, wenn sie schläft, wenn sie aufwacht, wenn sie früh morgens kurz zwischen Bett und Küche ist — das ist ihre Entscheidung. Die vielleicht persönlichste, die sie jeden Tag trifft.

Für diese Frau möchten wir wunderbare und selbstbewusste Nachtwäsche machen.

→ Unsere Kollektion: Nachtwäsche Damen

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